Ein Profi spricht

“Es bleibt etwas Besonderes, das Endergebnis zu sehen. Auch nach 33 Jahren!”

Bei SDB Vitrinebouw dreht sich alles um Handwerkskunst. Schließlich sind es die Details – sichtbar und unsichtbar – die den Unterschied ausmachen. Und das ist genau das, was unsere Leute tun. Einer von ihnen ist Wim Bodar. Von Beruf Monteur und er arbeitet seit 1988 bei SDB.

Was genau machen Sie als Monteur?

„Einfach gesagt, ich montiere Vitrinen. Unser Arbeitsplaner gibt mir eine Zeichnung und die dazugehörigen Holz-, Aluminium- und Glasbelege. Dann sammle ich alle Materialien und mache mich an die Arbeit. Aber ich mache das nicht einfach so, denn wenn ich auf etwas stoße, das man einfacher machen kann, dann melde ich es. Als Monteur habe ich alle Freiheiten, die ich brauche, um mitzudenken.“

Arbeiten Sie immer in der Werkstatt in Rosmalen?

„Man findet mich oft in Rosmalen, aber ich arbeite auch regelmäßig vor Ort. In all den Jahren bin ich überall gewesen: natürlich in den Niederlanden, aber auch in Belgien, Deutschland, Irland und Frankreich. Ich habe sogar drei Wochen in Shanghai verbracht und Schutzabdeckungen für Philips-Maschinen gebaut. So kommt man herum, haha. “

Was macht also einen guten Monteur aus?

„Ein guter Monteur arbeitet hauptsächlich genau und sauber. Natürlich ist es wichtig, dass die Vitrinen hundertprozentig in Ordnung sind, wenn sie das Geschäft verlassen. Das heißt, sie müssen technisch einwandfrei sein, keine Beschädigungen aufweisen und die Beleuchtung muss funktionieren. Und außerdem ist es wichtig, dass ein Monteur mitdenkt, um die Technik so einfach wie möglich zu halten.“

Woran erkennt man bei einer Vitrine, dass sie von einem Handwerker gefertigt wurde?

„Das erkennt man an der Solidität. Ich bin auf SDB-Vitrinen gestoßen, die dreißig Jahre alt sind. Das liegt daran, dass wir alle Techniken beherrschen: von der fein abgestimmten Verklebung des Glases bis hin zur korrekten Anwendung eines ‚Schnellmontagesystems‘ mit einer Achse und einer Klemme.“

Was gefällt Ihnen am meisten an Ihrem Beruf?

„Ich baue am liebsten eine Vitrine um ein Objekt herum. Das sorgt für Abwechslung, denn es handelt sich um einen individuellen Auftrag. Das Ziel ist es, dieses eine besondere Prunkstück optimal zur Geltung zu bringen. Ich habe einmal eine Vitrine für das Gemälde Het straatje von Johannes Vermeer gemacht. Auch die Vitrine des Königs in Paleis het Loo ist eines meiner Highlights. Es zeigte die Kleidung, die König Willem-Alexander bei seiner Amtseinführung trug. Und auch das Kleid von Königin Máxima. Es bleibt etwas Besonderes, das Endergebnis zu sehen. Auch nach 33 Jahren!“